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Wochenrückblick 6. Oktober - 10. Oktober 2025

Die KI-Revolution wird von den Finanzmedien klein geredet ...von Stephan Heibel
Ist Nvidia überbewertet? Im laufenden Jahr wächst der Gewinn Analystenschätzungen zufolge um 53% an, nächstes Jahr nochmals um 42%. Das EV/EBITDA für 2026, das für Marktführer gerne mal das Doppelte des Gewinnwachstums betragen darf, liegt bei 25. Nein, Nvidia ist nicht überbewertet. Nach meinen Kriterien ist Nvidia nicht mal teuer, sondern spottbillig.

Diese Woche schrieb ich in einem Update, dass die KI-Revolution nicht mit der industriellen Revolution Nr. 2 (Elektrizität) oder Nr. 3 (Computer) zu vergleichen ist, sondern ausschließlich mit der industriellen Revolution Nr. 1: Dampfmaschine. Manchmal merke ich erst, nachdem ich etwas geschrieben habe, dass ich da den Nagel auf den Kopf getroffen habe, denn ich erhielt überraschend viele Rückmeldungen für diese Aussage. Daher möchte ich sie hier nochmals vertiefen.

Eine Erfindung breitet sich um so schneller aus, je mehr sie aufgegriffen wird. Es geht für die Protagonisten wie Nvidia nicht darum, einen möglichst großen Marktanteil zu sichern, sondern es geht darum, den neuen KI-Markt so schnell wie möglich zu entwickeln. Je mehr Unternehmen mithelfen, desto größer wird der Markt - und da ist es dann zweitrangig, welchen Marktanteil man hat. Vorrangig geht es um den Ausbau der Infrastruktur mit limitierenden Faktoren wie Energieverfügbarkeit und Chipfertigung.

Die KI-Revolution, oder auch die industrielle Revolution Nr. 4, befindet sich aus diesem Blickwinkel noch immer in einem frühen Stadium. Heute werde ich in Kapitel 4 näher analysieren, wie genau die einzelnen Protagonisten Geld verdienen werden.

An dieser Stelle möchte ich Ihnen heute lieber einen anderen Umstand veranschaulichen, der zur Zeit viele Anleger in die Irre führt: Nicht alle Aktien sind gleich ;-).

Derzeit sind es zwei Bereiche, die täglich die Schlagzeilen erobern: KI und Meme-Aktien. Echte KI-Aktien sind in meinen Augen überwiegend günstig bewertet, siehe Nvidia. Meme-Aktien hingegen sind hoffnungslos überteuert. Alle anderen Aktien, ob Industrie, Pharma, oder Finanzen, sind durchschnittlich bewertet, vielfach noch immer günstig.

Doch intellektuelle Skeptiker setzen die Bewertungen von Meme-Aktien mit denen von KI-Aktien gleich und folgern daraus eine Investmentblase, die der Internetblase gleiche. Intellektuelle Skeptiker, die nichts riskieren wollen, sprechen von einer "Blase in der Entstehung". Damit können sie später in den Geschichtsbüchern beweisen, dass Sie rechtzeitig davor gewarnt haben - egal, wann die Blase platzen sollte.

Natürlich wird es irgendwann auch eine KI-Blase geben. Das liegt in der Natur der Finanzmärkte. Doch, wie ein Heibel-Ticker Mitglied mir diese Woche treffend schrieb: mors certa, hora incerta - der Tod ist gewiss, der Zeitpunkt jedoch ist ungewiss. Wenn Sie vom Typ her ein Mensch sind, der heute schon eine Grabstelle reserviert und den Sarg ausgewählt hat, dann können Sie den intellektuellen Skeptikern gerne nachlaufen und heute schon alle Aktien verkaufen. Vielleicht haben Sie ja schon die Inschrift auf dem Grabstein in Auftrag gegeben und dabei das Datum freigelassen.

Ich gehöre nicht dazu: Ich denke, bis zum Tod, oder auch bis zum Platzen der KI-Blase, so sie irgendwann entstehen sollte, haben wir noch viel Zeit, um als Investoren am Erfolg der KI-Unternehmen zu partizipieren.

Schauen wir nun mal etwas genauer in die "Meme-Szene", damit Sie Meme-Spielereien von KI-Investitionen unterscheiden können.
 

Meme-Aktien sind Spielereien



Unter Meme-Aktien versteht man Aktien, die über Chat-Foren wie Discord mit Memes wie der aufsteigenden Rakete oder Ähnlichem gepuscht werden, ohne Rücksicht auf die fundamentalen Daten des Unternehmens. Häufig sind diese Unternehmen im Bereich der Nuklearenergie, des Quantencomputing, der Kryptowelt, der Flugtaxis, etc. unterwegs. Themen, die übermorgen interessant werden könnten, heute jedoch noch keinen Gewinn abwerfen.

Diese Woche wurde in den USA sogar ein ETF zugelassen, der sich auf Meme-Stocks konzentriert: der Roundhill Meme Stock ETF (MEME). Schauen wir mal, was dort enthalten ist.

Größte Position mit 11% Anteil ist Opendoor Technologies, ein Unternehmen, das Algorithmus gestützt Wohnimmobilien ankauft, renoviert und weiterverkauft. Der gesamte Kauf- und Verkaufsprozess kann über eine App auf dem Smartphone durchgeführt werden. Der Umsatz geht seit 2022 von 15 Mrd. USD auf aktuell 4 Mrd. USD zurück. In den vergangenen 10 Jahren gab es kein einziges Geschäftsjahr, in dem das Unternehmen einen Gewinn erwirtschaften konnte. Analysten gehen davon aus, dass sich dies auch mindestens bis einschließlich 2028 nicht ändern wird.

Im Sommer erreichte die Aktie ein Tief bei 0,54 USD. Ein kanadischer Meme-Investor mit großer Gefolgschaft auf Discord gab Ende Juli sein Engagement in dieser Aktie bekannt, bis Mitte September sprang der Kurs auf 10,87 EUR: Eine Verzwanzigfachung in weniger als zwei Monaten. Fundamental hat sich beim Unternehmen nichts geändert.

Zweitgrößte Position im ETF ist Applied Digital, ein Unternehmen, das KI-Rechenzentren baut und vermietet. Unter anderem mietet CoreWeave 250 MW von Applied Digital. Als diese Kooperation im Mai bekannt wurde, sprang die Aktie von 6,83 USD auf inzwischen 29,98 USD: Eine Vervierfachung.

Auch Applied Digital hat noch nie Gewinn erwirtschaftet, die Zahlen reichen hier sogar zurück bis 2001! In den vergangenen beiden Jahren wurden 1,5 Mrd. USD investiert, der Umsatz im Jahr 2024 betrug 220 Mio. USD. Das alles steht in keinem Verhältnis. Doch Analysten erwarten immerhin für das übernächste Geschäftsjahr, das von Juni 2027 bis Mai 2028 laufen wird, erstmals einen Nettogewinn.

Der Umsatz wächst aufgrund der getätigten Investitionen im laufenden Geschäftsjahr um 85%, nächstes Jahr nochmals um 71%. 2028 soll der Jahresumsatz Analystenschätzungen zufolge bei 625 Mio. USD liegen. Aktuell beträgt der Enterprise Value knapp 9 Mrd. USD.

Gestern Abend veröffentlichte das Unternehmen Q-Zahlen. Der Verlust fiel größer aus als erwartet, doch es wurde gleichzeitig verkündet, dass man die Kooperation mit CoreWeave um zusätzliche 150 GW ausgeweitet habe. Die Aktie springt vorbörslich auf 31,80 USD.

Kalkül hinter dem Geschäftsmodell ist, dass die Rechenkapazität in den kommenden Jahren knapp werden könnte. Beim Bau von Rechenzentren gibt es aktuell geradezu einen Wettlauf gegen die - nein, nicht Zeit, sondern gegen die Energieverfügbarkeit. Wer KI-GPUs und Energieversorgung gesichert hat, freut sich über lang laufende Aufträge. Applied Digital rechnet für sein derzeit im Bau befindliches KI-Rechenzentrum namens "Polaris Force 1" ein Auftragsvolumen von 11 Mrd. USD. Typischerweise kalkuliert man für Rechenzentren mit einer Laufzeit von 5 Jahren, doch hier scheint man wesentlich längere Lebenszyklen einzurechnen.

In meinen Augen hat sich der Aktienkurs hier von den fundamentalen Daten gelöst. Doch Meme-Spekulanten spekulieren. Hier wird nicht die aktuelle Situation bewertet, sondern man träumt von den Sternen. Und das sieht hier sogar ziemlich konkret aus: Wenn der Aktienkurs von Applied Digital nur hoch genug ist, dann kann das Unternehmen neue Aktien zu einem hohen Preis ausgeben. Das Geld kann dann für ein weiteres KI-Rechenzentrum verwendet werden.

Tatsächlich wird diese Spekulation gerade durch Nvidias CEO Jensen Huang genährt. Er verkauft seine KI-GPUs inzwischen vorwiegend an nicht-Hyperschaler. Die Hyperscaler, also Microsoft, Alphabet und Amazon, könnten eine zu große Marktmacht im Bereich der KI-Rechenzentren erlangen und dann neue Standards gegen den Willen von Nvidia durchsetzen. Je breiter Rechenzentren auf viele Unternehmen gestreut werden, desto weniger Macht werden die Hyperscaler in der Zukunft haben.

Also: Alles gute Gründe, für das Geschäft von Applied Digital eine rosige Zukunft zu sehen. Ich würde das bei der aktuellen Auftragslage mit einem Enterprise Value von 3-4 Mrd. USD bewerten ..., aber nicht mit 8 Mrd. USD.

Drittgrößte Position mit 8% Anteil ist QuantumScape, ein Unternehmen, das NICHT im Bereich des Quantencomputers unterwegs ist, sondern in der Batterietechnologie. Das Unternehmen erforscht festkörperbasierte Lithium-Metall-Batterien mit einem keramischen Festelektrolyt und ohne Anode. Dadurch wird eine deutlich höhere Energiedichte ermöglicht, schnellere Ladezyklen und mehr Sicherheit.

Bislang wurde noch keine müde Mark umgesetzt, der Umsatz steht bei Null USD. Trotzdem wird das Unternehmen bereits mit 8 Mrd. USD bewertet. Das entspricht einer Vervierfachung seit Mitte Juni. Damals wurde der Beginn des Baus einer Fertigungsstätte vermeldet. Anfang September sorgte eine erfolgreiche Demonstration im Volkswagenkonzern für einen erneuten Kurssprung. Seither wurden weitere Kooperationen mit Corning (Glas) und Murata (japanischer Keramik-Produzent) bekannt gegeben.

Analysten erwarten auch in den kommenden Jahren keinen Gewinn, bis 2028 soll der Umsatz von Null auf 250 Mio. USD steigen. Tolle Idee, aber auch hier hat sich die Marktbewertung vollständig von den fundamentalen Daten losgelöst. 8 Mrd. USD für 250 Mio. USD Umsatz im Jahr 2028 ohne Aussicht auf Gewinn ist ... abenteuerlich.

Plug Power bietet bereits seit 25 Jahren mobile Wasserstoffgeneratoren an (Brennstoffzelle). Inzwischen wird das gesamte Ökosystem angeboten, von der Elektrolyse über die Speicherung und den Transport bis hin zur kommerziellen Nutzung der Brennstoffzelle. Eine tolle Zukunftstechnologie, die bis heute mangels Energiebilanz keinen nennenswerten Beitrag für die Energieversorgung leistet. Doch genau davon träumen die Meme-Spekulanten, und jubeln die Marktkapitalisierung auf 5 Mrd. USD bei 700 Mrd. USD Jahresumsatz ohne Wachstum. Das Unternehmen hat seine Nische gefunden, schafft es aber bis heute nicht, profitabel zu werden. Daran soll sich auch in den kommenden drei Jahren nichts ändern, wenn man den Analysten glaubt.

Im Mai stand die Aktie noch bei 0,69 USD, vor zwei Wochen kletterte sie auf 4,58 USD. Eine Versiebenfachung für ein Unternehmen, das bis heute nicht zeigen konnte, wie man Geld verdient.

Mit Bloom Energy haben wir im ETF ein zweites Unternehmen, das Brennstoffzellen anbietet und noch keine Gewinne sieht.

Die Energieversorgung ist ohnehin ein heißes Thema: NuScale Power und Oklo forschen an kleinen, Modularen Nuklear-Reaktoren und werden von Meme-Spekulanten ebenfalls ohne Bezug zur fundamentalen Entwicklung in die Höhe gejubelt.

Cipher Mining betreibt Rechenzentren, die Bitcoins schürfen. Ähnlich den obigen Kandidaten hat sich auch der Aktienkurs von Cipher Mining seit diesem Sommer von 4 auf 18 USD mehr als vervierfacht. 158 Mio. USD Jahresumsatz werden mit 7 Mrd. USD Marktkapitalisierung bewertet. Immerhin wird bis Ende 2026 ein Umsatzwachstum auf 454 Mio. USD erwartet, doch ein Gewinn ist nicht in Sicht. Analystenerwartungen für 2027 und später gibt es nicht, mangelndes Interesse. Mangelndes Interesse in der Finanzindustrie kommt den Meme-Spekulanten entgegen, denn sie können im Informationsfreien Raum leichter Aktien in den Orbit puschen.

Im ETF ist ein weiteres Krypto-Mining Unternehmen enthalten: BitMine Immersion bietet mit Cipher Mining Mining-Rechner für die Kryptowelt an.

Mit Rigetti Computing sind wir nun endlich im Quanten Computing angelangt. Das Unternehmen entwickelt Quantum Prozessoren mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz. Wow, hier werden gleich zwei Hype-Themen aneinander gekoppelt. 137 Mitarbeiter hat das in Berkely, Kalifornien, sitzende Unternehmen und wird mit 15 Mrd. USD bewertet. Der Jahresumsatz liegt bei 8 Mio. USD.

Der Kurs verfünffachte sich seit April. Quantencomputer sind noch 5-7 Jahre entfernt von einer kommerziellen Nutzung. Rigetti ist in der Forschung unterwegs, erwirtschaftet dort jedoch keinen Umsatz, der diese Marktkapitalisierung zulassen würde. Patente? Nun, das ist ein Lotteriespiel. Zum einen muss man gute Lösungen finden, zum anderen muss man seine Lösung auch durchsetzen. Auf dem Weg dorthin werden 90% aller guten Unternehmen scheitern.

Ganz ähnlich sehen die beiden folgenden Unternehmen aus: D-Wave Quantum und Quantum Computing spielen mit Rigetti an Quantum Computern.

AST SpaceMobile und Joby Aviation widmen sich dem Luft- und Space-Taxi.

All diese Unternehmen haben interessante Ansätze und ich bin sicher, dass die Technologien, die von diesen hellen Köpfen entwickelt werden, in unserer Zukunft eine wichtige Rolle spielen werden. Doch Technologien sind nicht gleich Unternehmen. 97% der Internetunternehmen, eigentlich spreche ich in diesem Zusammenhang lieber von Internetbuden, die zwischen 1997 und 2000 an die Börse gingen, gibt es heute nicht mehr. Trotzdem gibt es das Internet noch - ohne diese Unternehmen. Unglaublich, oder?

Ein ETF wie der Meme-ETF ist keine Wette auf die Zukunft der Technologien, sondern nichts weiter als ein Instrument, mit dem der Meme-Hype zu Geld gemacht werden soll. Irgendwann wird der Hype abflauen, die Aktien werden 50%, 75%, vielleicht sogar über 90% ihres Wertes verlieren und den Letzten beißen die Hunde.

Meme-Aktien ziehen ihre Argumente aus ihrem Erfolg: "Schaut", sagt der Influencer über Discord, "ich habe damit schon 200% gemacht, und Sie können das auch"! Und Sie werden nicht glauben, wie viele Menschen einem vermeintlichen Guru blind folgen.

Wie weit können die Meme-Aktien getragen werden? Nun, weiter als Leerverkäufer solvent bleiben können. Denn das ist der nächste Haken an der Sache. Bewertungen, die so abenteuerlich hoch sind, laden natürlich Leerverkäufer ein, diese Aktien zu horten. Sie verdienen dann am absehbaren Kursverfall.

Doch für die Leerpositionen müssen Sicherheiten hinterlegt werden. Und es liegt in der Natur von Spekulanten, ziemlich gierig zu sein. Sie gehen häufig Short-Wetten ein, die einen Großteil Ihres Kapitals binden. Steigt die Meme-Aktie dann wider Erwarten zunächst noch weiter an, kommt die Aufforderung des Brokers, doch bitte die hinterlegten Sicherheiten entsprechend aufzustocken.

Bei einem Kurs, der sich verzwanzigfacht, können Sie davon ausgehen, dass viele Leerverkäufer damit nicht gerechnet haben. Sie hatten vermutlich nicht ausreichend Sicherheiten, um dem Kursanstieg Rechnung zu tragen. Und wenn keine ausreichenden Sicherheiten geliefert werden, dann schließt der Broker die Position ohne Rücksicht auf Verlust. Und eine Leerposition schließen heißt, man kauft die in der Leerposition geschuldeten Aktien vom Geld des Kunden ein und liefert sie an den Dritten, der die Aktien ausgeliehen hatte.

Beim durch den Broker erzwungenen Aktienkauf wird keine Rücksicht auf den Kurs genommen. Aber viele Aktien gibt es von den Meme-Buden nicht, also führt der erzwungene Kauf bei knappen Angebot schnell zu einem kräftigen Kurssprung ..., der wiederum bei den noch offenen Leerpositionen anderer Leerverkäufer erhöhte Sicherheitsforderungen nach sich zieht. Es könnte ein weiterer Leerverkäufer liquidiert werden, was zu einem sich selbst verstärkenden Kreislauf führt, der sich so lange beschleunigt, bis der letzte Leerverkäufer zwangsliquidiert wurde.

Begleitet von den Erfolgsmeldungen der Discord-Influencer fühlen sich die Spekulanten wie die Könige der Finanzwelt und sehen häufig genug den Abgrund nicht, auf den sie zusteuern. Natürlich versuchen institutionelle Anleger die Größe der noch ausstehenden Leerpositionen abzuschätzen. Doch die verfügbaren Daten sind selbst im Bloomberg-System nicht zuverlässig und zudem stark verzögert. Außerdem sagen sie nichts über die Solvenz der Leerverkäufer aus, die die Shortpositionen haben. Mit anderen Worten: Die größten Kursgewinne werden am Ende des Kreislaufs erzielt, doch es ist schwer, das Ende rechtzeitig zu bestimmen.

Also: Natürlich haben Mahner vor Meme-Aktien recht, wenn sie warnen. Doch ich kenne bislang noch niemanden, der halbwegs verlässlich den Zeitpunkt bestimmen kann, wann das Ende tatsächlich erreicht ist. Doch für Sie ist etwas anderes wichtig: Meme-Aktien haben nichts mit KI-Aktien gemein. Lassen Sie sich nicht durch die Meme-Mahner, die flüchtig die KI-Branche damit gleichsetzen, in die Irre führen.

Schauen wir nun erst einmal auf die Wochenperformance der wichtigsten Indices:
 

Wochenperformance der wichtigsten Indizes



 
INDIZES 11.10., 9:52 Uhr Woche Δ Σ '25 Δ
DAX 24.241  -0,6% 21,8%
S&P 500 6.553  -2,9% 10,9%
Nikkei 48.089  5,1% 20,5%
Shanghai A  4.617  -0,5% 17,3%
Euro/US-Dollar 1,16 -1,0% 11,6%
Euro/Yen 175,79 1,5% 8,1%
10-Jahres-US-Anleihe 4,03% -0,08 -0,47
Umlaufrendite Dt 2,58% -0,03 0,27
Feinunze Gold $4.018  3,5% 53,6%
Fass Brent Öl $62,73  -3,2% -15,8%
Kupfer $10.518  0,3% 18,0%
Baltic Dry Shipping $1.936  1,4% 94,2%
Bitcoin $110.450  -10,8% 17,8%


Disclaimer: Der Wochenrückblick wurde von Stephan Heibel verfasst, Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefes, den Sie unter www.heibel-ticker.de kostenfrei und unverbindlich beziehen können.

Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt) Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber nach unseren Anlageideen. Für unsere eigenen Transaktionen befolgen wir Compliance Regeln, die auf unsere eigene Initiative von der BaFin abgesegnet wurden. Dennoch müssen wir jegliche Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten. Die Inhalte des Heibel-Tickers spiegeln unsere Meinung wider. Sie stellen keine Beratung, schon gar keine Anlageempfehlungen dar. Die Börse ist ein komplexes Gebilde mit eigenen Regeln. Anlageentscheidungen sollten nur von Anlegern mit entsprechenden Kenntnissen und Erfahrungen vorgenommen werden. Anleger, die kein tiefgreifendes Know-how über die Börse besitzen, sollten unbedingt vor einer Anlageentscheidung die eigene Hausbank oder einen Vermögensverwalter konsultieren. Die Verwendung der Inhalte dieses Wochenrückblicks erfolgt auf eigene Gefahr. Die Geldanlage an der Börse beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

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