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Die Anzahl der schweren Verkehrsunfälle ist gestiegen

Die Zahl der polizeilich gemeldeten Verkehrsunfälle ist letztes Jahr im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen, allerdings gab es mehr schwerwiegende Unfälle, nämlich Verkehrsunfälle mit Verletzten und Getöteten.

(verpd) Nach vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ereigneten sich letztes Jahr knapp 2,64 Millionen Verkehrsunfälle und damit fast 7.000 Unfälle weniger als im Jahr zuvor. Im Vergleich dazu hat die Zahl der schweren Verkehrsunfälle mit Verletzten oder Getöteten um fast zwei Prozent auf nicht ganz 308.600 Unfälle zugenommen.

Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat jüngst die vorläufigen Daten bezüglich der letztjährigen Verkehrsunfälle in Deutschland veröffentlicht. 2018 haben sich demnach fast 2.636.200 polizeilich registrierte Verkehrsunfälle ereignet. Das sind rund 0,3 Prozent beziehungsweise über 6.900 Unfälle weniger als im Vorjahr. 2017 waren es knapp 2.643.100 polizeilich gemeldete Verkehrsunfälle, der bisher höchste Wert seit 1991 – frühere Daten liegen nicht vor.

Insgesamt ist das der erste Rückgang bei den Verkehrsunfällen seit dem Jahr 2014, aber auch der bisher zweithöchste Wert seit 1991.

Fast 400.000 bei Unfällen verletzte oder getötete Personen

Im Detail ereigneten sich in 2018 nach der vorläufigen Destatis-Statistik 2,33 Millionen Verkehrsunfälle, bei denen es ausschließlich Sachschäden zu beklagen gab, aber mehr als 308.550 Verkehrsunfälle mit verletzten oder getöteten Unfallbeteiligten.

Die Zahl der Unfälle mit reinen Sachschäden ist in 2018 gegenüber 2017 um etwa 0,5 Prozent gesunken. Dagegen hat die Anzahl der Unfälle mit Personenschäden um fast 2,0 Prozent zugenommen – 2017 waren es noch knapp 302.660 Unfälle mit Personenschäden. Die Anzahl der Unfälle mit Personenschäden war seit 2009 – damals waren es knapp 310.810 Verkehrsunfälle mit Verletzten oder Getöteten – nicht mehr so hoch wie in 2018.

Insgesamt ist die Zahl der Personen, die bei Verkehrsunfällen gesundheitliche Schäden erlitten, von über 393.490 Menschen in 2017 auf voraussichtlich fast 399.070 Personen in 2018 um etwa 1,7 Prozent gestiegen. Konkret gab es in 2018 etwa 3.270 Verkehrstote und 395.800 bei Verkehrsunfällen Verletzte. Das sind rund 90 Verkehrstote (plus 2,8 Prozent) und 5.490 Verletzte (plus 1,4 Prozent) mehr als im Vorjahr. Seit 2015 ist das zudem die höchste Anzahl an Verkehrstoten; damals kamen fast 3.460 Personen bei einem Verkehrsunfall ums Leben.

Sicherheit rund um die Uhr

Wer grundsätzlich die möglichen finanziellen Folgen, die sich durch eine Unfallverletzung ergeben können, absichern möchte, sollte sich von einem Versicherungsexperten beraten lassen. Denn die gesetzliche Absicherung reicht beispielsweise nicht, um bei Erwerbstätigen die Einkommensausfälle infolge einer unfallbedingten längeren Arbeitsunfähigkeit oder einer durch einen Unfall verursachten Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit auszugleichen.

Zudem können durch unfallbedingte Gesundheitsschäden Mehrkosten – zum Beispiel für einen behindertengerechten Umbau des eigenen Zuhauses – anfallen, die ebenfalls nicht von Sozialversicherungen getragen werden. Die Versicherungswirtschaft bietet für alle Personengruppen, egal ob Arbeitnehmer, Selbstständige, Hausfrauen und -männer oder Kinder, zahlreiche individuell anpassbare Lösungen an.

So besteht bei einer privaten Unfallversicherung meist weltweit und rund um die Uhr Versicherungsschutz für Unfallfolgen. Hier können neben einer Kapital- und/oder Rentenzahlung im Invaliditätsfall auch ein Krankenhaustagegeld, die Übernahme von Bergungskosten und eine Todesfallsumme vereinbart werden. Für denjenigen, der bei Unfall, aber auch bei Krankheit finanziell abgesichert sein möchte, empfiehlt sich eine Berufs- und/oder Erwerbsunfähigkeits-Versicherung.



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